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Thursday, 1. November 2007 |
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Folgende Situation: Mitglieder der NPD buchen übers Internet Zimmer im Holiday Inn. Daraufhin die Reaktion des Inhabers in einem offenen Brief: u.a.: "... sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze [werden] unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleitet..."
Dokumentation des Schreibens:
NPD Fraktion im Sächsischen Landtag Herren H. Apfel und A. Delle Bernhard- von- Lindenau- Platz 1 01067 Dresden Frankfurt,
18. Oktober 2007
Ihre Zimmerreservierung im Holiday Inn Dresden
Sehr geehrter Herr Apfel, sehr geehrter Herr Delle,
wir erhielten heute Ihre über www.hotel.de getätigte Reservierung für den 7.November 2007 und sind einigermaßen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen. Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüßen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren. Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werden. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.
Eine Kopie dieses Schreibens leiten wir an die Dresdner Presse weiter. In der Hoffung, daß Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt verbleiben wir mit freundlichen Grüssen
MACRANDER HOTELS GmbH & Co. KG
Johannes H. Lohmeyer Geschäftsführer
Quelle: Indymedia, mit Dank an Frau Wald für den Tipp.
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